Prognosen 2009

Februar 2009 Dow Jones

Dow Jones Prognose 29.01.2009 (Oliver Sorin)

Die Prognose dient dazu, die grobe Trendrichtung des Dow Jones für den Februar 09 einschätzen zu können. Dazu werden diverse Kursmarken fixiert, innerhalb derer die erstellten Szenarien Gültigkeit besitzen. Sie ist zur praktischen Tradingumsetzung noch nicht ausreichend.

Die integrale Prognose mit Schwerpunkt geometrischer Preis-Zeit Analyse bezieht folgende Werkzeuge mit ein:

  • Klassische Charttechnik (Formationen, Candlestickanalyse, Retracements, diverse Indikatoren)
  • Geometrische Preis-Zeit Untersuchungen (Gann Winkel, Value Resistance Level, Zero Angles)
  • Astro- Screening von Signaturen mit hoher Korrelation, alle Planeten und Hauptaspekte im geozentrischen System.
  • Planetary Lines
  • Spektralanalyseverfahren (zur klassischen Zyklusanalyse)
  • Neural Net Prediction – DX-Matrix
  • Elliott Wave Szenarien

Klassische Charttechnik
Das charttechnische Bild deutet auf die Bildung einer Dreiecksformation hin. Diese gilt allgemein als eine Trendfortsetzungsformation und kann häufig als eine Welle IV in einem Impuls aufgefunden werden. Derzeit ist also von einer Wiederaufnahme des seit September 2007 bestehenden Abwärtstrends auszugehen.

Wie bereits im Oktober 07 prognostiziert, hat der Index im Bereich von 8000 eine Unterstützung gefunden und eine längerfristige Seitwärtsbewegung gebildet.

(siehe Prognosearchiv http://gann-institute.com/index.php?option=com_content&task=view&id=50&Itemid=179 ).

Der Dow Jones hat während der Seitwärtsbewegung wieder Momentum aufgestaut, bei einem Ausbruch aus der Konsolidierung ist mit dem Einsetzen einer dynamischen Trendbewegung zu rechnen. 9130 und 7850 sind hier die bedeutenden Marken in einem Zeitfenster von 2 bis 3 Monaten. Ein Bruch der 9130 signalisiert eine Korrekturbewegung des Index bis hin zu den 38er Fibonacci Retracements um 10.000 Punkte. Mit einem Bruch der 7850 gewinnt der Index wieder an Abwärtsdynamik und aktiviert Kursziele mit neuen Tiefmarken bis April.


Langfristiger Ausblick

Die gegenwärtige Situation der Weltwirtschaft regt viele Menschen zur Besorgnis an, die bis hin zu Existenzängsten reicht. Zahlreiche Endzeitpropheten prognostizieren einen vollkommen System Lock Down mit einem Zusammenbruch der kapitalistischen Wirtschaftsstrukturen wie wir sie derzeit kennen. Wie stark wird die einsetzende Krise tatsächlich ausfallen? Die ultralangfristige charttechnischer Perspektive der Aktienmärkte gibt einen Eindruck über das Spektrum möglicher Szenarien. Nachfolgender Chart zeigt den Dow Jones von 1896 bis 2009. Wir sehen, dass sich der Index an der Rückkehrlinie des Trendkanals aufhält. Diverse Szenarien sind hier auf Sicht der nächsten 10 bis 20 Jahre vorstellbar, wie broadening triangle, oder eine Seitwärtsbegegung bis zum Jahr 2025. Kursverluste bis in den Bereich um 2000 Indexpunkte sind, rein charttechnisch betrachtet, ebensowenig auszuschließen, wie neue Allzeithochs

Die möglichen Bewegungen lassen sich durch einige charttechnische Marken genauer einschränken. Nach unten hin erscheint der Bereich um 7500 eine fundamentale Unterstützung zu sein. Die langfristige Perspektive würde sich mit einem Bruch stark eintrüben. Frühestens um 6500- 6000 würde es dann für die Bullen wieder lukrativ werden.

Auch aus Wave Sicht sind neue Allzeithochs noch nicht ausgeschlossen, wenn die Bewegung
sei 1932 als eine Impulsbewegung zählt. Wird die Bewegung seit 1979 als extensierte Welle V definiert, kann diese den Dow Jones bis auf einen Punktestand von 30.000 im Jahr 2035 führen. Der Bruch der 7500 wäre jedoch ein Ereignis, das dieses Szenario sehr unwahrscheinlich macht.

Die bearishe Variante hat das Ende der Impulsbewegung markiert und sieht nun eine Welle IV im Supercycle. In diesem Falle sind zumindest seitwärts tendierende Aktienwerte für die nächsten 20 Jahre sicher, oder im Extremfall, stark fallende Kurse bis zum Jahr 2030 die den Index bis auf einen Punktestand von 1600 bringen könnten. Es ist ein Szenario das geprägt von schweren Krisen, mit gesellschaftlichen Umstrukturieren einhergeht, die sowohl ökonomische, als auch philosophische Neuorientierungen der westlichen Welt mit sich bringen würde.


Soweit ein kleiner Ausflug in die nächsten Jahre, zurück zu der Monatsprognose für Februar. Die geometrische Preis Zeit Analyse beginnt mit der Fixierung der Winkel Maßstäbe.

Geometrische Preis-Zeit Analyse
Schritt 1: Definition der Chart Scales und Winkel Maßstäbe
Dow Jones 2000 Punkte : 365 Kalendertage (360° Sun geocentric)= 5,47945
Oder
Dow Jones 2000 : 260 Handelstage = 7,69

1×1 – 7,69 : 1
2×1 – 15,38 : 1
3×1 – 23,07 : 1
4×1 – 30,76 : 1
8×1 – 61,52 : 1
16×1 – 123,04 : 1

1×1 – 7,69: 1
1×2 – 3,84: 1
3×1 – 2,56 : 1
1×4 – 1,92: 1
1×8 – 0,96: 1
1×16 – 0,48: 1
Der Maßstab des verwendeten 1×1 Winkels beträgt 7,69 pro Handelstag. (Der 1×1 Gann Winkel markiert zugleich die Position der Sonne im tropischen Tierkreis. Es ergibt sich ein Square of 360, Time as Price & Price as Time Konvertierung, alle Planetary Lines lassen sich dann mit dem 1×1 Gann Winkel eichen).


Gann Winkel
Die panikgeladene Abwärtsbewegung ausgehend vom Hoch am 02.09.2008 bei 11790 wurde entsprechend der Oktoberprognose neutralisiert und hat den 8×1 Gann Winkel (30,76 Punkte pro Handelstag) ausgehend vom Hoch am 02.09.2008 und den 1×2 Gann Winkel (15,38 pro Handelstag) ausgehend vom Hoch am 11.10.2007 bei 14198 als Kursziele aktiviert. Am 06.01.2009 hat der Index den 8×1 Winkel bei 9088 getestet und eine Trendwende eingeleitet.

Zu den interessanten Gann Winkel im kurzfristigen Zeitfenster zählt ebenfalls der 8×1 Winkel ausgehend vom Hoch am 02.09.2008 bei 11790. Als Unterstützung kann der 1×1 Gann Winkel ausgehend vom Tief am 21.11.2008 bei 7449 unter Beobachtung gehalten werden. Ein Bruch aktiviert Kursziele bis zum Unterstützungsbereich 7500.
Als Widerstand wirkt der fallende 2×1 Winkel ausgehend vom Hoch 04.11.2008 bei 9653. Ein Bruch aktiviert als Kursziel den fallenden 1×1 Winkel ausgehend Hoch 04.11.2008 bei 9653.


Total Value Resistance Level 
14165: 8 = 1770
45°= 1770
90°= 3540
135°=5310
180°=7080
225°=8850
270°=10620
315°=12390
360°=14160


Astro Signaturen im Februar 2009 

Zu den auffälligen geozentrischen Signaturen im Februar zählen:

05.02.2009 Transiting Saturn Opposition Transiting Uranus
12.02.2009 Transiting Sun Conjunction Transiting Neptune
17.02.2009 Transiting Mars Conjunction Transiting Jupiter
24.02.2009 Transiting Mercury Conjunction Transiting Jupiter

Merkur wechselt am 01.02.2009 wieder in die Direktläufigkeit und verbleibt dabei bis zum 05.03.2009.

Lunar Appulse Eclipse am 09.02.2009 – 20° Löwe

Welche dieser Signaturen ging Testzeitraum 1930 bis 2009 im Dow Jones mit auffälligen Kursbewegungen en einher. Zu der stärksten Signatur zählt die Uranus Saturn Opposition (Im September 09 findet die Opposition wieder statt). Im Testzeitraum fand die Signatur insgesamt 6 mal statt, zuletzt fanden die Oppositionen zwischen 1964 und 1967 statt. Der grafische Korrelationstest deckt auf, dass nach der Signatur schwächere Kurse zu erwarten sind.

Die Sonne Neptun Konjunktion hatte im Testzeitraum eine ganz schwache Tendenz zu Kursverlusten. Der Index fiel in 40 von 78 Fällen. Stärker ist die Aufwärtsbewegung nach der Signatur. Der Index stieg in 47 Fällen und fiel in 31 Fällen in einem Zeitraum vom Tag der Signatur bis 8 Kalendertage nach der Signatur. Eine Longstrategie erzielte 57.6 % Gewinn wenn am Tag der Signatur gekauft wurde und 8 Kalendertage nach der Signatur wieder verkauft wurde.

Die Mars Jupiter Konjunktion ging im Testzeitraum mit einer Tendenz zu Trendwenden einher. Die Grafik deckt das durchschnittliche Kursverhalten 10 Kalendertage vor und 10 Kalendertage nach der Signatur ab. Der Index stieg nach der Signatur in 22 Fällen und fiel in 15 Fällen.

Die Merkur Konjunktion Jupiter geht mit keinen besonderen Trendwenden einher. 10 Tage im Vorfeld der Signatur fiel der Index in 52 von 104 Fällen. Danach stieg der Dow Jones im Durchschnitt. Eine Longstrategie die 2 Kalendertage vor der Signatur kaufte und 7 Kalendertage danach wieder glattstellte, erzielte einen Gewinn von 67,13% (58 Gewinntrades und 45 Verlusttrades.


Astro Signatur Screening 
Die bevorstehenden major Events lassen in der ersten Februarhälfte einen stärkeren Dow erwarten. Um einen umfassenderen Eindruck von der astro-zyklischen Verfassung im Dow Jones für den Februar 09 gewinnen zu können, werden diverse astronomische Zyklen auf Kurskorrelationen im Testzeitraum 1930 bis 2009 gescreent. (Midpoints, Ingresse, Major Aspects, geo & helio). Gesamt 1750 Events.

Das Verfahren deckt diverse bullische Signaturen auf und deutet auf einen stärkeren Dow Jones im Februar 2009 hin. Eine bullische Signatur in der Vergangenheit war Mars/Saturn Quadrat zum Transit Neptun. (Nächste Signatur am 30.01.2009). Eine Strategie die am Tag der Signatur kaufte und 10 Kalendertage danach wieder glattstellte, erzielte einen Gewinn von 57,6% bei 81,4% Trefferquote (35 Gewinntrades und 8 Verlusttrades).

Eine weitere bullische Signatur der Vergangenheit war Jupiter/Pluto Trigon Transit Saturn. (Nächste Event am 09.02.2009). Eine Longstrategie die 10 Kalendertage vor der Signatur kaufte und 10 Kalendertage danach wieder glattstellte, erzielte einen Gewinn von 38,5% bei einer Trefferquote von 80% (20 Gewinntrades und 5 Verlusttrades).


Eclipse und Dow Jones Radix
Die Finsternis am 09.02.2009 quadriert den Radix Neptun und Radix Mond. Aus finanzastrologischer Sicht kann das Event als bearish eingeschätzt werden.


Neural Net Prediction (DX-Matrix)
Das Neurale Netz arbeitet mit einer hohen Datenmenge, die Inputparameter beziehen diverse astronomische und zyklische Daten mit ein. Es prognostiziert Kursschwäche bis zum 14.02.2009, gefolgt von einem Uptrend für den Rest des Monats Februar. Das Neurale Netz reiht sich damit nicht  in meine  astro-zyklische Einschätzung ein.


Fazit:
Die aktuelle Seitwärtsbewegung im Dow Jones wurde im Oktober 2008 erfolgreich prognostiziert. Der Index nähert sich nun der Finalisierung der Konsolidierungsphase, die mit der Ausgestaltung einer Dreiecksformation enden könnte. Das bevorzugte Ausbruchszenario ist derzeit noch down.

Die Preis-Zeit Analysetechniken und zyklustheoretischen Timinginstrumente decken diverse Kursmarken auf, innerhalb derer die bullishen und bearishen Szenarien fixierst sind. Das bearishe Szenario hält derzeit Kursanstiege bis in den Bereich 9000 für möglich. Der Kursanstieg könnte sich bis hin zum 09.02.2009 hinziehen. Dieses Bild wird von den gescreenten und backgetesteten Astro Signaturen begünstigt. Im Bereich von 9000 – 9100 prallt der Index auf starke Widerstände. Der fallende 2×1 Winkel ausgehend vom 04.11.2009 stellt hier eine Begrenzung der kurzfristigen Aufwärtsbewegung seit 23.01.2009 dar. Für den Zeitpunkt der Trendwende kommt vor allem der 09.02.2009, der Tag der Eclipse, in Frage. Das bearishe Szenario stellt dann einen weiteren Test der 8000 in Aussicht.

Die bullische Variante wird erst mit einem Bruch der 9130 aktiviert, die dann mit dem Bruch des fallenden 1×1 Winkels ausgehend vom Hoch am 04.11.2009 seine Bestätigung findet.

Soweit die Prognose.Derzeit ist es für die Fixierung von Einstiegsmarken für das praktische Trading noch zu früh. Die praktische Signalumsetzung mit Reward/Risk Kalkulationen für das Swingtrading erfolgt im Live-Trading Thread von Perfect-Trader.com.

http://www.livetrading.perfect-trader.com/board.php?boardid=6&sid=8490d1560253eb2546e0ffa060608a02

Jänner 2009 – Prognose Dax am 05.01.2009

Prognose 05.01.2009

Die Gann basierte Prognose bezieht folgende Werkzeuge mit ein:

  • Klassische Charttechnik (Formationen, Candlesticks, Retracements, diverse Indikatoren)
  • Geometrische Preis-Zeit Untersuchungen (Gann Winkel, Value Resistance Level, Zero Angles)
  • Allgemeine Astro Signaturen – Hauptaspekte und Rückläufigkeit, geozentrisch, tropischer Tierkreis
  • Astro-Timing (Screening von Signaturen mit hoher Korrelation, Ingresse, Midpoints, major & minor Aspects) heliozentrisch + geozentrisch
  • Planetary Lines
  • Spektralanalyseverfahren (zur klassischen Zyklusanalyse)
  • Neural Net Prediction –  DX-Matrix v1.9
  • Bradley Siderograph (classic parameters)

Klassische Charttechnik:
Der Dax hat die Unterstützung 4500 gehalten und sein prognostiziertes Kursziel unserer Dezember 2008 Analyse von 5000 Punkten erreicht. Technisch gesehen befinden wir uns weiterhin in einer sehr breiten Seitwärtsbewegung zwischen 4000 und 5200. Die Größe der Spanne (1200 Punkte) lässt vermuten, dass es sich hierbei um eine Seitwärtsbewegung handelt, die noch mehrere Wochen anhalten könnte. Das kurzfristige Kaufsignal seit Dezember hat weiterhin Bestand, 5512 Punkte sind derzeit das maximale Kursziel der kurzfristigen Aufwärtsbewegung. Der übergeordnete Trend seit dem Hoch bei 8067 am 11.12.2007 ist weiterhin Down, es wurden noch keine längerfristigen Kaufsignale generiert. Das charttechnische Bild weist derzeit noch darauf hin, dass es sich um eine ausgedehnte Konsolidierungsphase handelt, nach deren Beendigung der Index wieder rasch an Abwärtsdynamik mit neuen Tiefs aufnehmen könnte.


Geometrische Preis-Zeit Untersuchung
Definition der Chart Scales und Winkel Maßstäbe
1000 Punkte : 365 Kalendertage (360° Sun geocentric)= 2,7
Oder
1000: 260 Handelstage = 3,8
1×1 – 3,8 : 1
2×1 – 7,6 : 1
3×1 – 11,4 : 1
4×1 – 15,2 : 1
8×1 – 30,4 : 1
16×1 – 60,8 : 1

1×1 – 3,8 : 1
1×2 – 1,9 : 1
1×3 – 1,266 : 1
1×4 – 0,95 : 1
1×8 – 0,475 : 1
1×16 – 0,2375 : 1

Der Maßstab des 1×1 Winkels beträgt 2,7 (1000Punkte: 365°). Das bedeutet er bewegt sich mit 2,7 Punkten pro Kalendertag. (Zugleich definiert er die Position der Sonne im Zodiak.21.3. – 0° Aries und dient als Eichung für die Planetary Lines).

Das Bild der geometrischen Preis-Zeit Analyse zeigt nachwievor einen Index, der ausgehend vom Tief am 12.03.2003 bei 2188 Punkten zwischen einem 1×4 (0,95 Punkte pro Handelstag) und einem 1×2 Winkel (1,9 Punkte pro Handelstag) handelt. Wie im Dezember prognostiziert, sollte der 1×2 Winkel nun eine Rolle spielen können. Er fungiert im Bereich von 5000 als Widerstand der kurzfristigen Aufwärtsbewegung, ausgehend vom Tief am 21.11.2008 bei 4034. Mit einem raschen Bruch des Winkels ist vorerst noch nicht zu rechnen.

Auf der Suche nach weiteren geometrischen Preis- Zeit Verbindungen zu alten Hoch- und Tiefpunkten trifft man auf einen 1×4 Winkel ausgehend vom Tief am 21.04.2005 bei 4159, der mit dem aktuellen Kursgeschehen im Bereich 5070 in Berührung kommt. Dieser Winkel spielt als Widerstand eine untergeordnete Rolle. Den 1×2 Winkel ausgehend vom Tief am 12.03.2003 schneidet er im Mai 2009 im Bereich 5160. Der Gann-Theorie zufolge ist dieser Schnittpunkt als Widerstand für Preis und Zeit zu beachten.

Value Resistance Level 
Ausgehend von 8151
45°= 1018,8
90°= 2037,6
135°= 3056,4
180°= 4075
225°= 5094
270°=6112,7
315°=7131,6
360°= 8151

Die Value Resistance Level leisten ausgezeichnete Arbeit bei der Prognose von kurzfristigen Trendwenden. Das Kursgeschehen gerät abermals in den Bereich des 225° Widerstandes bei 5094. Diese Marken bieten für kurzfristig orientierte Trader ausgezeichnete Countertrend Einstiegsmöglichkeiten. Die Wahrscheinlichkeit hier zumindest auf eine temporäre Reaktion durch Gewinnmitnahmen zu stoßen, ist sehr hoch.


Allgemeine Astro Signaturen im Januar 2009

Saturn hat am 31.12.2008 wieder in die Rückläufigkeit gewechselt und wird am 26.01.2009 wieder mit Uranus in Opposition treten (siehe nachfolgende Abbildung). Es handelt sich dabei aus finanzastrologischer Sicht um ein bearisches Event, das mit schwächeren Aktienkursen assoziiert wird.

Die Rückläufigkeit Saturns ist eher als bullisches Event zu bewerten. Obwohl der grafische Korrelationstest im Durchschnitt Kursverluste vor dem Event aufdeckt, sind diese relativ gering. Die nachfolgende Abbildung zeigt das durchschnittliche Kursverhalten des Dax 20 Kalendertage vor und 20 Kalendertage nach dem Event, im Testzeitraum von 1990 bis 2008. Eine Shortstrategie erzielte hier maximal40,2% wenn sie 15 Kalendertage vor dem Event short geht und 3 Kalendertage vor dem Event glattstellt, bei einer 50% Trefferquote (9 Gewinner und 9 Verlierer). Long 3 Kalendertage vor dem Event und flat 11 Kalendertage nach dem Event brachte einen Profit von 74,44% bei einer Trefferquote von 64,7% (11 Gewinner und 6 Verlierer)

Merkur Rückläufig am 11.01.2009
Merkur wechselt am 11.01.2009 in die Rückläufigkeit und verleibt dabei bis 31.01.2009. Die Signatur ging in der Vergangenheit mit einem „choppy Market“ einher, mit einer leichten Tendenz zu Kursgewinnen. Im Zeitraum 5 Kalendertage vor dem Event und 3 Kalendertage nach dem Event stieg der Dax in 35 von 57 Fällen mit einem durchschnittlichen Gewinn von 0,88% .

Sonne Merkur Konjunktion am 20.01.2009
Dieses Event ging im Dax im Testzeitraum von 1990 bis 2008 häufig mit Trendwenden einher. Der Dax neigte nach der Signatur eher zur Kursschwäche. Eine Shortstrategie erzielte 135,9%, wenn sie 7 Kalendertage vor der Signatur verkaufte und 16 Kalendertage danach wieder verkaufte, bei 46,5% Trefferquote (53 Gewinner, 61 Verlierer).

Venus Konjunktion Uranus am 22.01.2009
Es gab dieses Event im Testzeitraum 1990 bis 2008 insgesamt 18-mal. Die Signatur ging in der Vergangenheit mit einer Seitwärtsbewegung im Dax einher, die keine klare Richtung erkennen lässt. Venus im Tierkreiszeichen Fische wird astrologisch als Energieverschärfung gedeutet.

Venus Saturn Opposition am 24.01.2009
Im Gegensatz dazu zeigt die Venus Saturn Opposition im Dax im Testzeitraum 1990 bis 2008 eher auf Trendwenden hin. In 11 von 17 Fällen stieg der Dax nach der Signatur durchschnittlich um 2,7%.

Der letzte geozentrische Hauptaspekt im Januar ist die Sonne Jupiter Konjunktion am 24.01.2009 im Tierkreiszeichen Wassermann. Auch diese Signatur ging im Testzeitraum häufig mit Trendwenden im Dax einher. Der grafische Korrelationstest zeigt das durchschnittliche Kursverhalten des Index 13 Kalendertage vor und 13 Kalendertage nach der Sonne Jupiter Konjunktion. Der Dax stieg 4 Kalendertage vor der Signatur bis zum Tag der Signatur in 11 von 16 Fällen. Danach ging er zu Kursschwäche über, die bis 6 Kalendertage nach der Signatur anhielt. Der Index fiel in 11 von 16 Fällen (vom Tag der Signatur bis 6 Kalendertage nach der Signatur) und verlor durchschnittlich 1,67%


Astro Signatur screening
Die backgetesteten Signaturen für den Januar geben uns noch kein einheitliches Bild. Um einen vollständigeren Überblick über die zyklus-astrologischen Zustand im Dax zu erhalten zu knnen, werden sowohl heliozentrisch als auch geozentrisch diverse astronomische Events nach Korrelationen zu den Kursbewegungen gescreent. (Aspekte, Ingresse, Midpoints, gesamt 3406 Signaturen) . Das Verfahren deckt überwiegend bullische Signaturen auf und deutet auf einen stärkeren Dax in der ersten Januarhälfte des Jahres 2009 hin. Erst ab dem 20.01.2009 sind wieder negative Signaturen zu verzeichnen.

Eine interessante Signatur für kurzfristige Trader erffnet sich am 20.1.2009 mit der Halbsumme Sonne/Venus in Opposition Mars (heliozentrisch). Die Signatur ging im Testzeitraum 1990 bis 2008 mit einem sehr schwachen Dax einher. Eine Shortstrategie, die 2 Kalendertage vor der Signatur short ging und 4 Kalendertage danach wieder glattstellte, erzielte einen Gewinn von 28,5% bei 85,7% Trefferquote (12 Gewinner und 2 Verlierer).


Neural Net Prediction (DX-Matrix)

Das Neurale Netz wurde noch einmal verbessert. Nach sehr langen Entwicklungs- und Optimierungsarbeiten liefert es nun verlässliche Ergebnisse. Das Netz arbeitet mit einer hohen Datenmenge, die Inputparameter beziehen diverse astronomische und zyklische Daten mit ein. Es scheint nicht übertrieben zu sagen, dass es zu den leistungsstärksten Forecasting Modellen zählt, die derzeit zur Verfügung stehen.

Das Netz prognostiziert leicht steigende Kurse bis zum 16.01.2009, gefolgt von einem Downmove für den Rest des Monats Januar.


Fazit:

Die im Dezember prognostizierte Kurserholung bis 5000 Punkte wurde vollzogen. Nach charttechnischen Gesichtspunkten liegt das Maximalziel der Aufwärtsbewegung bei 5512 Punkten. Bereits bestehende Longpositionen koennen daher mit Teilgewinnen aufgoest werden und die restlichen Kontrakte mit Stop Loss Marken nahe Entry um 4600 abgesichert werden.

Nach den Regeln der geometrischen Preis-Zeit Analyse stoeßt der Index im Bereich 5090 – 5200 nun auf massive Widerstände. Ein Bruch dieser Marken ist vorerst noch unwahrscheinlich. Kurzfristig orientierten Tradern bieten sich hier ab 16.01 moegliche Shorteinstiege mit einer Mindesthaltedauer bis Ende Januar. Geeignete Stop Loss Marken liegen im Bereich 5250-5300.

Jänner 2009 Aktien

Stock Screening Jan 09

Für das Stock Screening im Januar 09 eignet sich die Solar Annular Eclipse am 26.01.2009 auf    06° 30´ Wassermann und die Lunar Appulse Eclipse am 09.02.2009 20°53´Löwe. Wie Bill Meridian und zahlreiche anderen Finanzastrologen in ihren Arbeiten festgestellt haben, zählen Finsternisse neben stationären Phasen der Hauptplaneten über die Hauptachsen im Radix zu den brauchbaren Signalgebern. Gann kodierte Finsternisse in seinen Büchern als Natural Dates. Das Timingkonzept fällt unter die kodierten Begriffe der der Master Timing Angles und Active Angles.

An dieser Stelle eine kleine Vorschau, weitere Finsternisse im Jahr 2009 finden statt am: 07.07 2009, 22.07.2009, 06.08.2009, 31.12.2009. Interessant wird natürlich die Finsternis am 07.07.2009. Die Radix Sonne des Us-Gründungscharts wird getroffen + zahlreiche Spannungsaspekte wie Quadrat zum Natal Saturn (Abbildung 1).

Zurück zur bevorstehenden Finsternis am 26.01.2009 (Abbildung 2) . Involvierte Planeten sind Jupiter, Venus, Uranus und vor allem Saturn. Transit Venus in Konjunktion zum Transit Uranus formen eine Opposition zum rückläufigen Transit Saturn. Für starke Kursbewegungen werden First Trade Charts von Aktien gescreent, bei denen die Hauptachsen (MC, AC), Radix Saturn, oder Radix Mars, Uranus getroffen werden (Konjunktionen und Oppsitinen mit 3° Orbis). Für Kursanstiege wird nach First Trade Charts gesucht, bei denen der Radix Jupiter in Verbindung mit den Hauptachsen (MC und AC) oder in Verbindung mit der Radix Venus getroffen werden. Im zweiten Schritt wird aus den gefilterten First Trade Charts eine Auswahl getroffen, und für mögliche Markteinstiege das Gesamtbild im Radix und die charttechnische Verfassung bewertet.

Das Screening deckt im ersten Schritt bullishe Signaturen für folgende Dow Jones Aktien auf: Hewlett Packard (Radix Jupiter), Chevron (Radix Jupiter), alle innerhalb 3° Orbis. Weitere Aktien: Ciena – Cien (Radix Jupiter), Sun Microsystems – Sun (Radix MC), Novartis – NVTSY (Radix MC), Olympic Steel – ZEUS (Radix MC). Bearishe Treffer Dow Jones Aktien: UTX (Opposition Radix Mars). Andere Aktien: Abercrombie- ANF (Radix Uranus), Qiagen –QGENF (Radix Uranus), SCM Microsystems – SCMM (Radix Uranus), Yahoo – YHOO (Radix Uranus).

Die analytische Auswertung und charttechnische Interpretation nun im Detail. Alle Orders haben bis maximal 28.01.2009 Gültigkeit. Danach muss die Situation neu bewertet werden.

Chevron – CHV
Der Radix Jupiter wird zwar getroffen, das Gesamtbild ist aber nicht eindeutig. Es wird vom Quadrat zum Radix Neptun negativ belastet – große Kursausschläge in beide Richtungen möglich.

Auch charttechnisch weist alles auf eine starke Bewegung hin. Ein Ausbruch aus den Insidebars bietet Einstiegsmöglichkeit bei geringem Risiko.
Buy Stop 71,72 bei Ausführung Stop Loss 68.
Sell Stop 67,93, bei Ausführung Stop Loss 72.


United Technologies – UTX 
Die Eclipse steht in Opposition zum Radix Mars, die Aspektierung der Master Timing Angles zu den Active Angles weist auf Kursverluste hin.

Das Neurale Netz prognostiziert Kursverluste bis zum 29.01.2009, danach eine Erholung bis zum 23.02.2009

Charttechnisch befindet sich die Aktie am 62er Retracement, als letzter Halt vor größeren Kursverlusten. Derzeit ist noch von einer Trendfortsetzung down auszugehen, es besteht hier aus zyklustheoretischer Sicht aber kein großer Handlungsbedarf. Für kurzfristige Einstiege erscheint das Reward / Risk Verhältnis nicht lukrativ. Das bearische Elliott Wave Szenario sieht die Bewegung seit Mai 2001 als WXY mit einer laufenden Welle Y und lässt neue Tiefs in Bereiche um 32 erwarten.
Bullish erst wieder über 51, 6.


Sun Microsystems – SUNW
Sunw erhält einen Treffer am MC. Die Hauptachsen sind allerdings nicht von Radix Planeten besetzt. Eine stärkere Bewegung ist aus Sicht der gannschen Master Timing Angles also nicht zu erwarten.

Sun Microsystems befindet sich in einem klaren Downtrend, kurzfristige Shorteinstiege haben ein Kursziel um 3,1. Long ergibt sich erst wieder über 4,2.


Yahoo – YHOO

Yahoo erhält einen Treffer am Radix Uranus, eine Signatur die mit erhöhter Volatilität in Verbindung gebracht wird.

Die Aktie befindet sich langfristig noch innerhalb einer Konsolidierung im Downtrend, mit neuen Tiefs kann gerechnet werden. Es lassen sich durch charttechnische Feinjustierung Einstiegsmarken festlegen.

Das bullische Szenario wird aktiviert mit einem Bruch der markeirten Trendlinie. Buystop 11,7 – KZ 14,2

Derzeit wird Negativszenario favorisiert. Sell Limit 11,5 – Stop Loss 11,7 – Erstes KZ 9,1


 

SCM Microsystems – SCM 
Der rückläufige Radix Uranus auf 4° Wassermann wird in einem 2° Orbis getroffen. – > erhöhte Volatilität.

Sell Stop 2,38 – Bei Ausführung Stop Loss 2,8


Qiagen – QGENF
Eclipsepoint in Konjunktion zum rückläufigen Radix Uranus innerhalb eines 3° Orbis.

Das erhöhte Momentum kann für eine Breakoutstrategie verwertet werden.
Bullish Breakout : Buystop 18,03 – Bei Ausführung Stop Loss 17,02
Bearish Breakout : Sell Stop 17,02 – Bei Ausführung Stop Loss 18,03


Olympic Steel – ZEUS
Als letzter Kanditat wird Olympic Steel vorgestellt. MC wird getroffen bei 09° Wassermann innerhalb eines 3° Orbis.

Markante Unterstützung bei 15. Bruch gibt ein Verkaufssignal, es besteht jedoch aufgrund der Master Timing Angles kein großer Handlungsbedarf.

Jänner 2009 Euro Prognose am 21.01.2009

Euro/Usd   Prognose 21.01.2009

Die integral orientierte Prognose mit Schwerpunkt geometrischer Preis-Zeit Analyse bezieht folgende Werkzeuge mit ein:

Klassische Charttechnik (Formationen, Candlesticks, Retracements, diverse Indikatoren)
Geometrische Preis-Zeit Untersuchungen (Gann Winkel, Value Resistance Level, Zero Angles)
Astro- Screening von Signaturen mit hoher Korrelation, alle Planeten und Hauptaspekte im geozentrischen System.
Planetary Lines
Spektralanalyseverfahren (zur klassischen Zyklusanalyse)
Neural Net Prediction – EX-Matrix
Elliott Wave Szenarien


Klassische Charttechnik
Die Fibonacci Retracements ausgehend vom Hoch im Dezember wurden zügig gebrochen, die kurzfristigen Oszillatoren (n=10 bis n=20) bewegen sich bereits in die überverkauften Wertebereiche.

Bereits die rein charttechnische Verfassung deutet auf steigende Kurse hin. Die vergangene Tradingrange 1,2549 bis 1,275 stellt charttechnisch einen auffälligen Unterstützungsbereich dar. Tradern mit einem Zeitfestner von einer Woche bieten sich hier ausgezeichnete Kaufgelegenheiten bei guten Reward to Risk Verhältnissen. Eine geeignete Stop Loss Marke liegt um 1,25. Mit dem Bruch der 1,249 werden die bearishen Szenarien aktiviert, die einen längerfristigen Abwärtstrend bis in Bereich 1,13 mit sich bringen.


Geometrische Preis-Zeit Untersuchung
Definition der Chart Scales und Winkel Maßstäbe.
Tief 15.11.2005 bei 1,1641
Hoch 15.07.2008 bei 1,6036

0,4395 Punkte: 365 Kalendertage (360° Sun geocentric)= 0,001204
Oder
1000: 260 Handelstage = 0,00169

1×1 – 0,00169: 1
2×1 – 0,00338: 1
4×1 – 0,00676: 1
8×1 – 0,01352: 1
16×1 – 0,02704: 1

1×1 – 0,00169: 1
1×2 – 0,000845: 1
1×4 – 0,0004225: 1
1×8 – 0,00021125: 1
1×16 – 0,000105625: 1

Der Maßstab des verwendeten 1×1 Winkels beträgt 0,00169 pro Handelstag. Der Euro ist zwar kein idealer Referenzmarkt für die geometrische Preis Zeit Untersuchung, dennoch lässt sich das gannsche Regelsystem der Winkel mit Einschränkungen anwenden. Nachfolgende Abbildung zeigt die 4×1, 2×1, 1×1, 1×2 und 1×4 Gann Winkel jeweils ausgehend von den Punkten, an denen die Sonne geozentrisch 0° Widder-tropischer Tierkreis (schwarz gepunktete vertikale Hilfslinien) steht und preislich auf einem Niveau, das dem Tief 1,1641 entspricht. (Der 1×1 Gann Winkel markiert hier also zugleich die Position der Sonne im tropischen Tierkreis, angedeutet durch die grau-schwarzen Zyklen im unteren Bildabschnitt. Es ergibt sich ein Square of 360, Time as Price & Price as Time Konvertierung, alle Planetary Lines lassen sich dann mit dem 1×1 Gann Winkel eichen).

Der relevante 1×4 Winkel ausgehend vom 21.03.2008 und 1,1641 verläuft nun vom 15.01.2009 bis 01.02.2009 im Bereich von 1,248 bis 1,255. Dieser Winkel gilt  als  Unterstützung für ein bullisches Szenario.

Die kurzfristige Abwärtsbewegung ausgehend vom 18.12.2008 bei 1,4717 verläuft entlang einem 4×1 Winkel mit -0,00676 Punkten pro Handelstag. Der Bruch dieses Winkels ist ein erstes Kaufsignal und ein Hinweis darauf, dass der Markt in eine stärkere Position übergeht. Er aktiviert  1,357 als Kursziel und somit den abwärtsgerichteten 2×1 Winkel (-0,000845 Punkte pro Handelstag) ausgehend vom Hoch am 18.12.2008. Das System der Gann Winkel übertragen auf geoemtrische Preis Zeit Verbindungen zu Hoch und Tiefpunkten weist einige markante Schnittpunkte auf (blaue Kreise). Sie können, gemäß Gann, als potentielle Umkehrpunkte unter Beobachtung gehalten werden. Das Schwingungsmuster im präferierten Szenario weist derzeit auf den Schnittpunkt des 1×1 Winkels ausgehend vom Tief am 28.10.2008 bei 1,2328 mit dem abwärtsgerichteten 2×1 Winkel ausgehend vom Hoch am 17.12.2008 hin.


Value Resistance Level
Ausgehend vom Hoch 1,6036 am 15.07.2008

180°= 0,8018
225°= 1,00225
270°= 1,2027
315°= 1,40315
360°= 1,6036

Die Value Resistance Level spielen im Euro eine untergeordnete Rolle. Die nächste Unterstützung befindet sich erst bei 1,2027.


Astro Signatur Screening
Das Astro Signatur Screening deckt eine bullische Signatur auf und zwar Venus Quadrat Pluto (nächstes Event am 05.02.2009). Das astronomische Ereignis ging im Testzeitraum 2000 bis 2008 mit einem steigenden Euro einher. Eine Longstrategie, die 13 Kalendertage vor der Signatur kauft und 2 Kalendertage nach der Signatur wieder glattstellt, erzielte im Testzeitraum einen Gewinn von 19,5% (ungehebelt) bei 72,2% Trefferquote (13 Gewinner und 5 Verlierer).


Neural Net Prediction (EX-Matrix)
Das Neurale Netz für Währungen ist ein transformierter Algorithmus des Aktien- Basismodells DX-Matrix. Es arbeitet ebenfalls mit astronomischen und zyklischen Daten als Inputparameter. Um die rechenintensiven Optimierungsarbeiten zu bewältigen, ist derzeit sogar ein Hochleistungscomputer im Einsatz.

Das Netz prognostiziert steigende Kurse bis zum 27.01.2009, gefolgt von einem weiteren Downmove bis Mitte Februar.


Elliott Wave Szenarien
W.D. Gann und R.N. Elliott gelten als Markttheoretiker, die sich in ihren Ansichten über die fundamentalen Marktstrukturen und Kursdynamiken stark unterscheiden. Bei näherer Betrachtung zeigt sich jedoch, dass sich die beiden Theorien nicht ausschließen, sondern einander ergänzen. Jeder der beiden Analyseansätze operiert innerhalb seines eigenen axiomatischen Systems und trifft daher auf hohem Abstraktionsniveau Aussagen über die Wirklichkeit, die innerhalb des theoretischen Rahmens Gültigkeit besitzen. Das spezielle Regelwerk von Elliott limitiert die Anzahl von möglichen Marktbewegungen und hilft dabei diverse Szenarien nach ihren Wahrscheinlichkeiten zu katalogisieren.

Dennoch spielt die EW Analyse innerhalb des integralen Prognosemodells von Gann-Institute.com nur eine untergeordnete Rolle. Im Gegensatz zu den Aktien, Waren und Rohstoffmärkten, in denen der Analyseschwerpunkt  bei Gann Timing Techniken liegt, werden in den Währungen Elliott Wave Counts und andere Timingansätze höher gewichtet. Die nachfolgenden Abbildungen zeigen Arbeitscharts für Euro/USD mit diversen Elliott Wave Szenarien. Der derzeit favorisierte Langzeitcount ist bullish und sieht seit dem Hoch iam15.07.2008 eine Triangle Bewegung als mögliche Wave (IV) vor, deren Ende nicht vor dem 01.04.2009 in Aussicht steht. Kursziel für Wave D ist  1,4023 (Abbildung 1).

Das präferierte Alternativszenario sieht für die Welle (IV) eine WXY Bewegung vor, mit laufender Welle Y. In diesem Fall hält die laufende Abwärtsbewegung bis Mai 2009 an und führt in den Bereich 1,13 (Abbildung 2).

Szenario 1

Szenario 2

Szenario 3

Szenario 4


 

 

Fazit: Die einzelnen Timingwerzeuge deuten darauf hin, dass im Euro/Usd eine Gegenbewegung bis 1,40 einsetzen wird. Auf der Käuferseite ist das Chancen/Risiko Verhältnis zwar gut, allerdings wurde noch kein Trendumkehrsignal generiert. Der Bereich um 1,243 dient als starke Unterstützung. Ein Bruch dieser Marken aktiviert die Alternativszenarien mit neuen Tiefs und einem Abwärtstrend bis mindestems Anfang Mai. Hier liegt daher auch ein geeigneter Stop Loss Bereich, um Longpositionen abzusichern.

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