März 2009 Dow Jones

Dow Jones Prognose 29.01.2009 (Oliver Sorin)

Die Prognose dient dazu, die grobe Trendrichtung des Dow Jones für den Februar 09 einschätzen zu können. Dazu werden diverse Kursmarken fixiert, innerhalb derer die erstellten Szenarien Gültigkeit besitzen. Sie ist zur praktischen Tradingumsetzung noch nicht ausreichend.

Die integrale Prognose mit Schwerpunkt geometrischer Preis-Zeit Analyse bezieht folgende Werkzeuge mit ein:

  • Klassische Charttechnik (Formationen, Candlestickanalyse, Retracements, diverse Indikatoren)
  • Geometrische Preis-Zeit Untersuchungen (Gann Winkel, Value Resistance Level, Zero Angles)
  • Astro- Screening von Signaturen mit hoher Korrelation, alle Planeten und Hauptaspekte im geozentrischen System.
  • Planetary Lines
  • Spektralanalyseverfahren (zur klassischen Zyklusanalyse)
  • Neural Net Prediction – DX-Matrix 
  • Elliott Wave Szenarien

 

Klassische Charttechnik
Das charttechnische Bild deutet auf die Bildung einer Dreiecksformation hin. Diese gilt allgemein als eine Trendfortsetzungsformation und kann häufig als eine Welle IV in einem Impuls aufgefunden werden. Derzeit ist also von einer Wiederaufnahme des seit September 2007 bestehenden Abwärtstrends auszugehen.

Wie bereits im Oktober 07 prognostiziert, hat der Index im Bereich von 8000 eine Unterstützung gefunden und eine längerfristige Seitwärtsbewegung gebildet.

(siehe Prognosearchiv http://gann-institute.com/index.php?option=com_content&task=view&id=50&Itemid=179 ).

Der Dow Jones hat während der Seitwärtsbewegung wieder Momentum aufgestaut, bei einem Ausbruch aus der Konsolidierung ist mit dem Einsetzen einer dynamischen Trendbewegung zu rechnen. 9130 und 7850 sind hier die bedeutenden Marken in einem Zeitfenster von 2 bis 3 Monaten. Ein Bruch der 9130 signalisiert eine Korrekturbewegung des Index bis hin zu den 38er Fibonacci Retracements um 10.000 Punkte. Mit einem Bruch der 7850 gewinnt der Index wieder an Abwärtsdynamik und aktiviert Kursziele mit neuen Tiefmarken bis April.

 


 

Langfristiger Ausblick

Die gegenwärtige Situation der Weltwirtschaft regt viele Menschen zur Besorgnis an, die bis hin zu Existenzängsten reicht. Zahlreiche Endzeitpropheten prognostizieren einen vollkommen System Lock Down mit einem Zusammenbruch der kapitalistischen Wirtschaftsstrukturen wie wir sie derzeit kennen. Wie stark wird die einsetzende Krise tatsächlich ausfallen? Die ultralangfristige charttechnischer Perspektive der Aktienmärkte gibt einen Eindruck über das Spektrum möglicher Szenarien. Nachfolgender Chart zeigt den Dow Jones von 1896 bis 2009. Wir sehen, dass sich der Index an der Rückkehrlinie des Trendkanals aufhält. Diverse Szenarien sind hier auf Sicht der nächsten 10 bis 20 Jahre vorstellbar, wie broadening triangle, oder eine Seitwärtsbegegung bis zum Jahr 2025. Kursverluste bis in den Bereich um 2000 Indexpunkte sind, rein charttechnisch betrachtet, ebensowenig auszuschließen, wie neue Allzeithochs

 

Die möglichen Bewegungen lassen sich durch einige charttechnische Marken genauer einschränken. Nach unten hin erscheint der Bereich um 7500 eine fundamentale Unterstützung zu sein. Die langfristige Perspektive würde sich mit einem Bruch stark eintrüben. Frühestens um 6500- 6000 würde es dann für die Bullen wieder lukrativ werden.

 

Auch aus Wave Sicht sind neue Allzeithochs noch nicht ausgeschlossen, wenn die Bewegung 
sei 1932 als eine Impulsbewegung zählt. Wird die Bewegung seit 1979 als extensierte Welle V definiert, kann diese den Dow Jones bis auf einen Punktestand von 30.000 im Jahr 2035 führen. Der Bruch der 7500 wäre jedoch ein Ereignis, das dieses Szenario sehr unwahrscheinlich macht.  

 

Die bearishe Variante hat das Ende der Impulsbewegung markiert und sieht nun eine Welle IV im Supercycle. In diesem Falle sind zumindest seitwärts tendierende Aktienwerte für die nächsten 20 Jahre sicher, oder im Extremfall, stark fallende Kurse bis zum Jahr 2030 die den Index bis auf einen Punktestand von 1600 bringen könnten. Es ist ein Szenario das geprägt von schweren Krisen, mit gesellschaftlichen Umstrukturieren einhergeht, die sowohl ökonomische, als auch philosophische Neuorientierungen der westlichen Welt mit sich bringen würde.

 


 

Soweit ein kleiner Ausflug in die nächsten Jahre, zurück zu der Monatsprognose für Februar. Die geometrische Preis Zeit Analyse beginnt mit der Fixierung der Winkel Maßstäbe.

Geometrische Preis-Zeit Analyse
Schritt 1: Definition der Chart Scales und Winkel Maßstäbe
Dow Jones 2000 Punkte : 365 Kalendertage (360° Sun geocentric)= 5,47945
 Oder
 Dow Jones 2000 : 260 Handelstage = 7,69

1×1 – 7,69 : 1
2×1 – 15,38 : 1
3×1 – 23,07 : 1
4×1 – 30,76 : 1
8×1 – 61,52 : 1
16×1 – 123,04 : 1

1×1 – 7,69: 1
1×2 – 3,84: 1
3×1 – 2,56 : 1
1×4 – 1,92: 1
1×8 – 0,96: 1
1×16 – 0,48: 1
Der Maßstab des verwendeten 1×1 Winkels beträgt 7,69 pro Handelstag. (Der 1×1 Gann Winkel markiert zugleich die Position der Sonne im tropischen Tierkreis. Es ergibt sich ein Square of 360, Time as Price & Price as Time Konvertierung, alle Planetary Lines lassen sich dann mit dem 1×1 Gann Winkel eichen).


 

Gann Winkel
Die panikgeladene Abwärtsbewegung ausgehend vom Hoch am 02.09.2008 bei 11790 wurde entsprechend der Oktoberprognose neutralisiert und hat den 8×1 Gann Winkel (30,76 Punkte pro Handelstag) ausgehend vom Hoch am 02.09.2008 und den 1×2 Gann Winkel (15,38 pro Handelstag) ausgehend vom Hoch am 11.10.2007 bei 14198 als Kursziele aktiviert. Am 06.01.2009 hat der Index den 8×1 Winkel bei 9088 getestet und eine Trendwende eingeleitet. 

 

Zu den interessanten Gann Winkel im kurzfristigen Zeitfenster zählt ebenfalls der 8×1 Winkel ausgehend vom Hoch am 02.09.2008 bei 11790. Als Unterstützung kann der 1×1 Gann Winkel ausgehend vom Tief am 21.11.2008 bei 7449 unter Beobachtung gehalten werden. Ein Bruch aktiviert Kursziele bis zum Unterstützungsbereich 7500.
Als Widerstand wirkt der fallende 2×1 Winkel ausgehend vom Hoch 04.11.2008 bei 9653. Ein Bruch aktiviert als Kursziel den fallenden 1×1 Winkel ausgehend Hoch 04.11.2008 bei 9653.

 


 

 

Total Value Resistance Level 
14165: 8 = 1770
45°= 1770
90°= 3540
135°=5310
180°=7080
225°=8850
270°=10620
315°=12390
360°=14160


 

 

Astro Signaturen im Februar 2009 

Zu den auffälligen geozentrischen Signaturen im Februar zählen: 

05.02.2009 Transiting Saturn Opposition Transiting Uranus
12.02.2009 Transiting Sun Conjunction Transiting Neptune
17.02.2009 Transiting Mars Conjunction Transiting Jupiter
24.02.2009 Transiting Mercury Conjunction Transiting Jupiter

Merkur wechselt am 01.02.2009 wieder in die Direktläufigkeit und verbleibt dabei bis zum 05.03.2009.

Lunar Appulse Eclipse am 09.02.2009 – 20° Löwe

Welche dieser Signaturen ging Testzeitraum 1930 bis 2009 im Dow Jones mit auffälligen Kursbewegungen en einher. Zu der stärksten Signatur zählt die Uranus Saturn Opposition (Im September 09 findet die Opposition wieder statt). Im Testzeitraum fand die Signatur insgesamt 6 mal statt, zuletzt fanden die Oppositionen zwischen 1964 und 1967 statt. Der grafische Korrelationstest deckt auf, dass nach der Signatur schwächere Kurse zu erwarten sind. 

 

Die Sonne Neptun Konjunktion hatte im Testzeitraum eine ganz schwache Tendenz zu Kursverlusten. Der Index fiel in 40 von 78 Fällen. Stärker ist die Aufwärtsbewegung nach der Signatur. Der Index stieg in 47 Fällen und fiel in 31 Fällen in einem Zeitraum vom Tag der Signatur bis 8 Kalendertage nach der Signatur. Eine Longstrategie erzielte 57.6 % Gewinn wenn am Tag der Signatur gekauft wurde und 8 Kalendertage nach der Signatur wieder verkauft wurde.

 

Die Mars Jupiter Konjunktion ging im Testzeitraum mit einer Tendenz zu Trendwenden einher. Die Grafik deckt das durchschnittliche Kursverhalten 10 Kalendertage vor und 10 Kalendertage nach der Signatur ab. Der Index stieg nach der Signatur in 22 Fällen und fiel in 15 Fällen.

Die Merkur Konjunktion Jupiter geht mit keinen besonderen Trendwenden einher. 10 Tage im Vorfeld der Signatur fiel der Index in 52 von 104 Fällen. Danach stieg der Dow Jones im Durchschnitt. Eine Longstrategie die 2 Kalendertage vor der Signatur kaufte und 7 Kalendertage danach wieder glattstellte, erzielte einen Gewinn von 67,13% (58 Gewinntrades und 45 Verlusttrades.


 

 

Astro Signatur Screening 
Die bevorstehenden major Events lassen in der ersten Februarhälfte einen stärkeren Dow erwarten. Um einen umfassenderen Eindruck von der astro-zyklischen Verfassung im Dow Jones für den Februar 09 gewinnen zu können, werden diverse astronomische Zyklen auf Kurskorrelationen im Testzeitraum 1930 bis 2009 gescreent. (Midpoints, Ingresse, Major Aspects, geo & helio). Gesamt 1750 Events.  
 
Das Verfahren deckt diverse bullische Signaturen auf und deutet auf einen stärkeren Dow Jones im Februar 2009 hin. Eine bullische Signatur in der Vergangenheit war Mars/Saturn Quadrat zum Transit Neptun. (Nächste Signatur am 30.01.2009). Eine Strategie die am Tag der Signatur kaufte und 10 Kalendertage danach wieder glattstellte, erzielte einen Gewinn von 57,6% bei 81,4% Trefferquote (35 Gewinntrades und 8 Verlusttrades). 

Eine weitere bullische Signatur der Vergangenheit war Jupiter/Pluto Trigon Transit Saturn. (Nächste Event am 09.02.2009). Eine Longstrategie die 10 Kalendertage vor der Signatur kaufte und 10 Kalendertage danach wieder glattstellte, erzielte einen Gewinn von 38,5% bei einer Trefferquote von 80% (20 Gewinntrades und 5 Verlusttrades).


 

Eclipse und Dow Jones Radix
Die Finsternis am 09.02.2009 quadriert den Radix Neptun und Radix Mond. Aus finanzastrologischer Sicht kann das Event als bearish eingeschätzt werden. 


 

 

 

Neural Net Prediction (DX-Matrix)
Das Neurale Netz arbeitet mit einer hohen Datenmenge, die Inputparameter beziehen diverse astronomische und zyklische Daten mit ein. Es prognostiziert Kursschwäche bis zum 14.02.2009, gefolgt von einem Uptrend für den Rest des Monats Februar. Das Neurale Netz reiht sich damit nicht  in meine  astro-zyklische Einschätzung ein.

 


 

Fazit:
Die aktuelle Seitwärtsbewegung im Dow Jones wurde im Oktober 2008 erfolgreich prognostiziert. Der Index nähert sich nun der Finalisierung der Konsolidierungsphase, die mit der Ausgestaltung einer Dreiecksformation enden könnte. Das bevorzugte Ausbruchszenario ist derzeit noch down.

Die Preis-Zeit Analysetechniken und zyklustheoretischen Timinginstrumente decken diverse Kursmarken auf, innerhalb derer die bullishen und bearishen Szenarien fixierst sind. Das bearishe Szenario hält derzeit Kursanstiege bis in den Bereich 9000 für möglich. Der Kursanstieg könnte sich bis hin zum 09.02.2009 hinziehen. Dieses Bild wird von den gescreenten und backgetesteten Astro Signaturen begünstigt. Im Bereich von 9000 – 9100 prallt der Index auf starke Widerstände. Der fallende 2×1 Winkel ausgehend vom 04.11.2009 stellt hier eine Begrenzung der kurzfristigen Aufwärtsbewegung seit 23.01.2009 dar. Für den Zeitpunkt der Trendwende kommt vor allem der 09.02.2009, der Tag der Eclipse, in Frage. Das bearishe Szenario stellt dann einen weiteren Test der 8000 in Aussicht.

Die bullische Variante wird erst mit einem Bruch der 9130 aktiviert, die dann mit dem Bruch des fallenden 1×1 Winkels ausgehend vom Hoch am 04.11.2009 seine Bestätigung findet.

Soweit die Prognose.Derzeit ist es für die Fixierung von Einstiegsmarken für das praktische Trading noch zu früh. Die praktische Signalumsetzung mit Reward/Risk Kalkulationen für das Swingtrading erfolgt im Live-Trading Thread von Perfect-Trader.com.

http://www.livetrading.perfect-trader.com/board.php?boardid=6&sid=8490d1560253eb2546e0ffa060608a02

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